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Jodvergiftung

Im Gegensatz zur Jodallergie, die sich sofort (innerhalb von Tagen) zeigt, entsteht bei übermäßiger äußerer und innerer Anwendung von Jod die Jodvergiftung.

Diese kann sich akut zeigen bei jodhaltigen

  • Röntgenkontrastmitteln
     
  • Desinfektionsmitteln wie Betadine, wird häufig verwendet zur Hautdesinfektion vor chirurgischen Eingriffen.
     
  • Reinigungsmitteln für Krankenhaus oder Haushalt .

Im Gegensatz zur Jodallergie, die sich sofort (innerhalb von Tagen) zeigt, entsteht bei übermäßiger äußerer und innerer Anwendung von Jod die Jodvergiftung. Diese kann sich langsam einschleichen, gegebenfalls über einen Zeitraum von bis zu Jahren. Meistens sind hierbei (nicht selten vom Arzt verschriebene) jodhaltige Medikamente, Präparate oder Nahrungsergänzungsmittel verantwortlich, wie zum Beispiel

Ab einer Menge von 2 mg Jod können bereits Symptome wie Reizungen der Schleimhäute, Entzündun- gen oder Atemnot auftreten. Eine Menge von 2-3 Gramm reinem Jod kann bereits tödlich sein, dies entspricht einer Menge von 30 ml 10-%-iger Jodtinktur.

Jod gehört wie Ozon oder Chlor zu zu den sehr starken Oxidationsmitteln. Sie zerstören durch Oxidation lebenswichtige Stoffe wie z.B. den zelleigenen Sauerstoff im Körper.

Die Sauerstoffaufnahme wird so gegebenenfalls bis zum Ersticken der Zellen reduziert. Die Folge sind Atemnot, starker Leistungsabfall , nächtliches “Durchhängen” von Kreislauf und Körpertemperatur mit morgendlichem Erschlagensein sowie starke Kopf- und Nierenschmerzen, steife Muskeln und Gelenke, entzündliche Prozesse . Ein saures Mileu begünstigt die Oxidaton. (siehe “Erkrankungen)

Symptome einer Jodvergiftung:

  • Entzündung von Nasen, Mund- und Magenschleimhäuten (Jodschnupfen)
  • Nervosität und starke Schlafstörungen
  • Herzklopfen und Herzrythmusstörungen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Fieber und allgemeine Schwäche, starkes Schwitzen und "kalter Schweiss"
  • Sehstörungen (verschwommenes Sehen)
  • stark überspannte Muskulatur (stechende Schmerzen in belasteten Muskeln, Sehnen und Gelenken)
  • Atemnot und Kurzatmigkeit
  • in schweren Fällen auch eine Schwellung der Schilddrüse
  • bräunliche Färbung des Urins

In diesem Zusammenhang sei auf die Störungen bei der Bildung von Schilddrüsenhormonen hingewiesen, die sowohl Schilddrüsenüberfunktions- als auch -unterfunktionssymptome auslösen können (->Schilddrüse).

Behandlung

Falls Sie Jod im Körper kumuliert haben sollten, kann es eine ganze Weile (d.h. etliche Wochen, Monate oder im Extremfall auch Jahre) dauern, bis Sie dies wieder vollständig "los sind".

Die Hormonwerte können sich dabei absolut im Normalbereich bewegen, da auftretende Beschwerden nicht durch die Schilddrüse ausgelöst werden, sondern durch vielfältige Beeinträchtigungen des Stoffwechsels, unter Umständen noch verstärkt durch  allergische bzw. pseudoallergische Reaktionen (Überreizung des Immunsystems ohne echte Allergie und daher vom Allergologen mit den üblichen Allergietests nicht erkennbar).

Wenn keine krankhaften Befunde vorliegen, gilt es fortan, sich von künstlichen Jodzusätzen fern zu halten, was heutzutage leider nicht mehr ganz einfach ist. Die folgende Liste von Reinigungs- und Hygieneartikeln kann dabei vielleicht ganz hilfreich sein.

Des weiteren ist eine Ernährungsumstellung mit der Meidung künstlicher Jodzusätze zu empfehlen.

Wichtig ist hierbei Konsequenz und Durchhaltevermögen, sowie eine genaue Beobachtung zwischen dem, was Sie zu sich genommen haben bzw. dem womit Sie in Kontakt geraten sind (Essen, Getränke, Seifen, Hautcremes, Reinigungs- und Hygieneartikel) und auftretenden Beschwerden, die sich häufig erst längere Zeit (etliche Stunden bis Tage) später bemerkbar machen.

Mein Tip: Reduzieren Sie alles auf ein Minimum, bis sich eine gewisse Stabilisierung bzw. Normalisierung eingestellt hat und erweitern nach und nach. Machen Sie sich ggf. Notizen in der Art, wie in der Lebensmittelliste in der Anlage.

Bestimmung des Jodgehaltes im Körper

Die aktuell im Körper vorhandene Menge an Jod ist nur schwer bestimmbar. Eine Urinuntersuchung ist sehr ungenau, da die ausgeschiedene Menge Jod stark von äußeren Umständen wie Ernährung, Bewe- gung, Jahreszeit (Wärme) oder allgemeiner Konstitution abhängt. Für eine exakte Bestimmung müßte der Urin 24 Stunden gesammelt werden. So behilft man sich mit Messung des Jodes im Spontanurin und setzt ihn in Beziehung zum gleichzeitig ausgeschiedenen Kreatinin, welches als Abbauprodukt des Muskeleiweißes Kreatin entsteht. Diese ist u.a. abhängig von der Muskelmasse und vom Fleischver- zehr, und unterliegt somit starken individuellen Schwankungen. Trotzdem wurde diese Kreatininmenge bisher immer als konstante Größe angesehen, was zwangsläufig zu falschen Resultaten im Bezug auf die im Körper vorhandene Jodmenge führt. (Siehe auch ->Ute Aurin “Risiko Jod”)
Eine Gewebeuntersuchung ist aufwendig und teuer und kann zudem nur punktuell Aufschluss geben.

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