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(bei denen es auch zu Halluzinationen kommen kann), die Betroffene unabhängig voneinander als "Jodrausch" bezeichnen. Es kann zudem zu einem
allergischen Asthma kommen.
Die schwerste Form einer Allergie ist der anaphylaktische Schock. Hier liegt die Todesrate bei 98%. Der anaphylaktische Schock wird bei Jodallergikern u.a.
durch jodhaltige Röntgenkontrastmittel ausgelöst, wie sie z.B. bei Gallenuntersuchungen oder Herzkatheteruntersuchungen gebraucht werden. Es kommt infolge heftiger allergischer Reaktionen zu einer massiven
Embolisation mit meist tödlichem Ausgang. Die Diagnose des anaphylaktischen Schockes ist schwierig, vielfach sind die behandelnden Ärzte nicht in der Lage, sie zu stellen, weswegen die Dunkelziffer der Todesfälle
aufgrund anaphylaktischen Schockes nach z.B. Herzkatheteruntersuchungen hoch ist. Hinzu kommt, dass Hinweise der Patienten auf ihre Jodallergie (mit Allergiepass) ignoriert werden. Ein Radiologe: "Wir haben
Anweisung, Patienten, die kein Jod vertragen, nicht mehr vor Jod zu warnen." In der Regel verläuft eine über Nahrungsmittel ausgelöste Jodallergie aber nicht tödlich und kann bei konsequentem Meiden von Jod
auch wieder abklingen.
Leider verweigern zunehmend Allergologen Jodallergikern den Jodallergietest sowie die Ausstellung des Allergieausweises mit dem Argument, es gäbe
keine Jodallergie. Dies ist eine Menschenrechts- verletzung, wie sie seit der Nazi-Unrechtsmedizin in Deutschland ohne Beispiel ist. Hier besteht dringend- ster medizinischer und ethischer Aufklärungsbedarf.
Jodallergikern wird deshalb dringend juristischer Beistand bei allen medizinischen Untersuchungen und Operationen empfohlen, um Schadensersatzan- sprüche im Invaliditätsfalle bzw. für die Hinterbliebenen zu sichern.
Eine Allergie ist nicht erblich, sondern sie wird erworben, entweder durch jodhaltige Medikamente, oder durch Überjodierung der Lebensmittel, wie
wir sie zur Zeit in der Bundesrepublik haben. Auffallend ist, dass nicht grundsätzlich Allergiker, die auf andere Stoffe allergisch reagieren, eine Jodallergie bekommen. Jeden Nichtallergiker kann als Solo-
Allergie die Jodallergie befallen. Tatsächlich machen diese Fälle die Mehrzahl der Jodallergiker aus. Noch mal - bei einer Allergie handelt es sich nicht um einen “genetischen Defekt”. Ich möchte dies mit folgendem Vergleich verdeutlichen: Es gibt Menschen mit sehr heller Haut (z.B. Rothaarige). Diese bekommen schnell einen Sonnenbrand. Die helle Haut ist sicher vererbt. Der Sonnenbrand aber nicht. Wenn man sich nun entschlösse, bedingt durch eine angeblichen allgemein vorhandenen Lichtmangel, in allen Gebäuden, Arbeitsplätzen und öffentlichen Einrichtungen leistungsstarke UV-Lampen aufzuhängen, die man nicht sieht, und von denen auch keiner weiss, dass sie da sind, weil einige davon profitieren und überhaupt alle so schön braun werden, so laufen die Menschen mit der hellen Haut ständig mit einen Sonnenbrand herum. Da sie die eigentliche Ursache des Sonnenbrandes (nämlich das künstliche UV-Licht) aber nicht kennen, müssen sie sich von den Ärzten sagen lassen (und glauben es schließlich auch selber), dass sie bedingt durch einen “genetischen Defekt” krank sind. So wie es Menschen mit einer empflindlichen Haut gibt, gibt es Menschen mit einem empfindlichen Immunsystem. Die meisten Jodallergiker wären niemals Allergiker geworden, wenn die Nahrungsmitteljodierung hier nicht stattfände.
Wie bei jeder anderen Allergie gilt auch bei der Jodallergie: Nur der Verzicht auf den allergieauslösen- den Stoff führt zum Abklingen der
Beschwerden. Äußerlich bedeutet das, z.B. keine jodhaltigen Reinigungsmittel oder Kosmetika zu benutzen. Jodhaltige Nahrungsmittel müssen gemieden werden. Beachten Sie, dass auch das bei der Umwandlung von Schilddrüsenhormonen frei werdende Jod Beschwerden auslösen kann.
Zur Behandlung siehe ->Allergietest
Lichtallergie
Der Ärzteverband Deutscher Allergologen schätz laut Pressenotiz 14.07.2001 “dass bei zunehmender Tendenz bis zu 20 % aller Menschen unter
Lichtallergie leidet”. Sonnenallergie als spezielle Form der vielgestaltigen Lichtallergie kann durch Medikamente (z.B. Antibiotika wie Tetracycline), Chinolone (gegen
Harnwegserkrankungen), Antimykotika (gegen Plizinfektionen) u.a. ausgelöst werden. Aber nicht nur Medikamente sind ausschliesslich die Auslöser der Lichtempfindlichkeit in ihren verschiedenen
Schwierigkeitsgraden, sondern auch Schilddrüsenerkrankungen, Lebensmittelfarbstoffe (z.B. E127) und Jod.
Wer sich schon einmal einer Schilddrüsenbehandling unterziehen musste - und das ist laut Expertenaussage schon jeder 3. Deutsche - weiss, dass er
nun keine direkte Sonneneinstrahlung mehr verträgt, denn zu den klassischen Symptomen einiger Schilddrüsenerkrankungen gehört die sogenannte Wärmeintoleranz, auch” Photophobie” genannt, bei der es durch
Lichteinfluss zu Augensymptomen wie Schleiersehen, verstärktem Tränenfluss und Doppelsehen
kommt. Fast 90 % der Morbus-Basedow-Patienten entwickeln diese “endokrine Orbotopathie”. Sie beginnt meist schleichend mit Augenbrennen und erhöhter Lichtempfindlichkeit und kann sich bis zur Gesichtsfeldeinschränkung (Grad VI) steigern. Eine
deutliche Besserung dieses Krankheitsbildes kann errreicht werden, wenn Jod, das bei Schilddrüsenüberfunktion streng kontraindiziert ist (weil es die Symptome verstärkt und die Krankheit verschlimmert),
konsequent weggelassen wird.
Aber man muss nicht unbedingt schilddrüsenkrank sein, um eine starke Lichtempfindlichkeit zu entwickeln. Erstaunlicherweise berichten
Schilddrüsenkranke und Jodalleergiker unabhängig voneinander, dass sie seit ca. 1994 eine immer schlimmere Lichtempfindlichkeit entwickelt haben. Nachdem Sie aber der ärztlichen Anordnung, kein Jod mehr zu nehmen
gefolgt waren, legte sich überraschenderweise die extreme Lichtempfindlichkeit.
Warum das so ist, erklärt mögicherweise die Wirkungsweise des Jodes. Zu den Leitsymptomen des Homöopathischen Arzneimittelbildes des Jodes gehört
nämlich: “Hitze und Sonnenbestrahlung verschlim- mern”, “Verschlimmerung durch Wärme und warme Räume” und “Lichtscheu”, dabei Augenlidkrampf mit subjektiven Lichtempfindungen.
Derjenige Lebensmittelfarbstoff, der die stärkste bis jetzt belegbare
phototoxische Reaktion auslöst, ist der rote Farbstoff Eryhrosin (=E127), der für Süßigkeiten, Obstkonserven und Marmeladen verwendet wird. Auch bei diesem Stoff trifft man wieder auf Jod, das gewichtsmäßig mehr als
die Hälfte des Farbstoffes ausmacht.
Eine Fotosensibilisierung kann leicht mit einem Sonnenbrand verwechselt werden. In schweren Fällen kann es zu ausgedehnten entzündlichen Rötungen,
Schwellungen und zur Schuppung der Haut sowie Haarausfall kommen. Seit 1993 (dem Beginn der Jodierung der Mineralfuttergemische) leiden immer mehr Menschen unter einer Lichtempfindlichkeit. Vielleicht können Sie
sich ja noch an Hannelore Kohl erinnern. Von 1994 bis zu Ihrem tragischen Selbstmord am 5.7.2001 war Sie an einer Lichtallergie erkrankt, angeblich durch Penicillin ausgelöst.
Bedenkenswert ist schon, dass man immer auch auf Jod als möglichen Krankheitsauslöser stößt, wenn man sich intensiv mit den Formen der
Lichtallergie befasst. Es drängt sich die Vermutung auf, dass Jod ein viel gravierender Krankheitsauslöser ist, als bisher angenommen. Jod ist ein Spurenelement, und ist daher auch nur in Spuren unbedenklich. In
größeren Mengen dagegen ist Jod ein Gift und hat in unserer Nahrung nichts zu suchen !
Quelle: Balance 4/2001 S. 8+9, Dagmar-Braunschweig-Pauli, www.balance-online.de
Weitere Infos zu Symptomen, Ursachen und Behandlung von Neurodermitis, Allergie, Asthma, Schuppenflechte und Nesselsucht auch und gerade bei Kindern unter http://jucknix.de
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