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Duftstoffallergien
Duftstoffe sind in den letzten Jahren zur zweitwichtigsten Ursache von Kontaktekzemen geworden. Ausser in den Kosmetika, in denen sie leider
immer noch nicht deklariert werden müssen, spielen sie in den Innenräumen eine wichtige Rolle, da sie ja flüchtig sind und auch in vielen Haushaltprodukten - Sprays, Farben - verwendet werden.
Allergieauslösende Parfümstoffe
Duftstoffallergien haben in den vergangenen Jahren rapide zugenommen. Grund dafür ist die Zwangspar- fümierung ganzer Produktegruppen
(Waschmittel, Weichspüler, Abwaschmittel, Deos, Cremen, WC-Rei- niger). Mit Streichung des erfolgreichen, gut hautverträglichen OMO Sensitive hat die Firma Lever Fabergé GmbH, Zug, das letzte nicht zwangsparfümierte
Waschmittel aus dem Angebot genommen.
Hat man bis jetzt irgendwelche Oppositionen von Dermatologen/Allergologen-Seite gehört? Selbstverständlich nicht. Denn: Je mehr Leute neu an
(Duftstoff)Allergien erkranken, desto mehr medizinische Abklärungen, medizinische Symptombehandlungen etc. können vorgenommen werden.
So arbeiten heutzutage die Waschmittelindustrie, Medizin und Pharmaindustrie (Novartis, Spirig und Konsortien) Hand in Hand - und verdienen
Geld damit. Der Gesundheit von Allergie-Betroffenen bringt dieser ganze Schwindel nichts. Mütter von an Neurodermitis erkrankten Kleinkindern verstärken das allergische Ekzem mit der Verwendung des parfümierten,
allergieauslösenden Filetti von Henkel = Arbeit für den Kinderarzt. Das heutige System sorgt für die eigene Vollbeschäftigung.
Allergieauslösendes Ariel Color als "Testsieger"
(vo) Im Mai 2004 macht der Waschmittel-Multi Procter&Gamble fleissig TV-Werbung für sein Ariel Color Compact, welches in einem
Waschmittelvergleich der Stiftung Warentest als "Testsieger" abgeschnitten habe. Was den Konsumentinnen und Konsumenten verschwiegen wird: Procter & Gamble rüstet all seine Produkte (inkl. dem
"Testsieger" Ariel Color) mit potentiell allergieauslösenden Duftstoffen aus und sorgt damit für eine unnötige Immunsystem-, Haut-, Gewässer- und Luftbelastung.
Produkte wie das parfümierte Ariel Color (wie übrigens auch sämtliche zwangsparfümierten Konkurrenzwaschmittel) sind unmittelbar dafür
verantwortlich, dass Duftstoffallergien und MCS-Erkrankungen stark zunehmen. Warum erwähnt man DAS nicht in der Werbung? Von der Stiftung Warentest wird das parfümierte, potentiell allergieauslösende Ariel Color
dann noch zum "Testsieger" erkoren. Da fragt man sich: Wer ist ignoranter in Sachen ehrlichem Gesundheits-, Konsumenten- und Umweltschutz: Die Stiftung Warentest oder Procter&Gamble ?
Es geht nicht nur darum, dass ein paar tausend Allergiker, MCS-Betroffene verträgliche Produkte erhalten, sondern, dass die Masse vor
potentiell gesundheitsschädigenden Produkten verschont wird.
Quelle: http://www.mythen-post.ch/themen_uebersicht/waschen.htm
Sick-Building-Syndrom ("krankes" Haus)
Für viele Allergien sind nicht nur die Milben oder die Tiere, die im Haus sind, verantwortlich, sondern eben auch sehr viele
Baustoffe oder andere Stoffe, die beim Hobby bzw. im Haushalt gebraucht werden. Die Symptome dieses so genannten Sick-Building-Syndroms sind Kopfschmerzen, Reizung von Schleim- häuten wie Augenbrennen oder
Dauerschnupfen, es sind Atembeschwerden, Asthma, allergische Hautreaktionen, verminderte Leistungsfähigkeit usw.
Rasante Zunahme von Allergien
Die auffällige Zunahme von Beschwerden, vor allem auch die enorme Zunahme von Allergien in den letzten zwanzig Jahren, haben auf die
Problematik der Innenraumbelastung mit Schadstoffen aufmerksam gemacht. Umweltmediziner sind der Meinung, dass das Übermass an Umweltchemikalien und an Zusatzstoffen in der Nahrung eine dauernde Belastung und
Überforderung für das menschliche Abwehrsystem darstellt.
Diese Dauerbelastung könnte auch erklären, warum Allergien - nicht nur auf Chemikalien, sondern auch auf natürliche Lebensmittel - ständig
zunehmen. Während heute Chemikalien mit Gift erzeugender oder Krebs erzeugender Wirkung recht gut untersucht sind [Anmerkung: Was nützt es, wenn diese Stoffe nicht verboten sind?], weiss man über die reiz- und
allergieauslösende Wirkung von vielen Stoffen im Wohnbereich noch sehr wenig. Paradebeispiel für Wohngifte waren für lange Zeit das Formaldehyd und Lösungsmittel, welche in Farben, Lacken, Klebstoffen usw. verwendet
werden. Erfreulicherweise werden heute aufgrund dieser Erkenntnisse immer mehr Farben und Lacke ohne Lösungsmittel hergestellt. Doch leider kommen anstelle der Lösungsmittel nun andere allergisierende Substanzen zum
Einsatz.
Wenn Sie bedenken, dass heute mehr als 40.000 verschiedene Baustoffe verwendet und in Innenräumen Tausende von chemischen Substanzen
nachgewiesen werden, so werden sie schnell nachvollziehen können, dass man sehr viel Spezialwissen braucht, um daraus die gesundheitsgefährdenden Substanzen zu eruieren und Wege zu finden, sie zu vermeiden.
Wer ist verantwortlich? Die Industrie!
Als Beispiel erwähne ich das stark allergisierende Kathon, welches als Allergen in Kosmetika unter Hautärzten sehr gut
bekannt ist. Nun wird dieses Kathon neuerdings als Mittel gegen Pilze und Bakterien in wasserlöslichen Farben, aber auch in Verputzen und Klebstoffen verwendet. Damit wird es zur neuen Ekzemursache in Innenräumen.
Aber wie soll man diese Ursache erkennen, wie soll sich ein Kathon-Allergiker schützen, wenn Kathon auf diesen Produkten nicht deklariert werden muss? Wie soll ein Hautarzt die Patienten beraten können, wenn er
wegen des Produktionsgeheimnisses keine Informationen erhalten, wenn keine Deklarationspflichten bestehen? [Anmerkung: Genau so kommt es eben heraus, wenn der Gesetzgeber seine Verantwortung nicht wahrnimmt!]
Quelle: http://www.mythen-post.ch
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