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Erkrankungen

Unser Körper ist in erstaunlicher Weise in der Lage, Mangelzustände auszugleichen, während er mit Überfluß schlecht zurechtkommt. Wer ständig im Überfluß Vitamin C zu sich nähme, bekäme Skorbut, wenn er es dann plötzlich absetzen würde. Vorsichtige Mediziner warnen deshalb vor der Annahme, der Organismus von Menschen, die seit Jahrtausenden mit geringen Mengen Jod auskommen, würde sich, wenn man ihm hohe Mengen Jod zuführt, genauso verhalten, wie der Organismus von Menschen, die hohe Jodmengen gewohnt sind, wie es zum Beispiel in Schweden und den meisten nordischen Ländern der Fall ist.
Es sei hier auch auf die wesentlich höhere Reaktivität von
“künstlichem” Jod gegenüber natürlichen Jodverbindungen hingewiesen.

Aus Versuchen mit Vitaminen weiß man, daß dauerhafte künstliche Substitutionen einen Gewöhnungs- und Abnutzungseffekt haben. Man dreht mit der Tierfutterhochjodierung also an einer gefährlichen Schrau- be und mußte die Dosis immer wieder erhöhen. Wenn aus irgend einem Grunde die künstliche Substi- tution nicht aufrecht erhalten werden kann, stürzt das System ab.

Udo Pollmer schreibt in [1]

“Die Kritik der WHO an der “offiziell” harmlosen Höchstdosis von einem Milligramm Jod pro Tag ist unüberhörbar. Die WHO moniert, das die Erfinder dieser Zahl keine einzige Untersuchung benennen, die die Unschädlichkeit dieser Empfehlung beweist. ...
Bei einer Dosis von 0,5 mg Jod (u.U. bereits in 100 Gramm Brot !) kann laut Professor Hans-Jürgen Hapke von der tierärztlichen Hochschule Hannover bei empfindlichen Personen Jodismus, also eine ->
Jodvergiftung auftreten.

Die durch Jod erzeugten Beschwerden lassen sich in 3 Kategorien teilen:

 1) Die durch Jod direkt ausgelösten Beschwerden

 Schleimhautreizungen und -entzündungen von Mund bis Magen-Darm sowie der Harnwege, Durchfall 
 (Reizdarm), starkes Sodbrennen, Augenreizungen,  gestörte Sauerstoffaufnahme aller Körperzellen, 
 Durchblutungsstörungen, Furunkel, entzündliche Prozesse und neurodermitische Hautstörungen.

 2a) Die unter dem Einfluss von Jod durch die von der Schilddrüse im Übermaß gebildeten Hormone 
 ausgelösten Beschwerden (Schilddrüsenüberfunktion)  

 Nervösität, Reizbarkeit, Aggressivität, Schlafstörungen.

 2b) Die durch Jod behinderte Erzeugung und Abgabe von Schilddrüsenhormonen und dadurch ausge-
 lösten Unterfunktionssymtome

 Depressionen, Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Muskel und 
 Gelenkschmerzen, Sehstörungen, Hautprobleme, Schuppenflechte.  

 3) Allergische Reaktionen

 Atembeschwerden, Jucken, Hautausschlag, Reizungen der Atemwege, erhöhter Pulsschlag, Herz-
 rythmusstörungen, Nierenschmerzen und -koliken.

Jod vervielfacht ihr Risiko durch Nitrat an Krebs zu erkranken

Viele Obst- und Gemüseprodukte enthalten hohe Nitratkonzentrationen, die von den sie verzehrenden Tieren und Menschen aufgenommen werden. Diese ->Nitrate bilden aus ->Nitrit und speziellen Aminen  (Stickstoffverbindungen, die auch im Körper gebildet werden können) durch Erhitzen oder im Körper ->Nitrosamine.

Man weiß mittlerweile allgemein, dass Nitrosamine die aggressivsten Krebsauslöser überhaupt sind. Sie erzeugen in zahlreichen Organen selektiv Krebs. Im Magen finden sie dafür besonders günstige Vorraus- setzungen, weil der dort herrschende pH-Wert dem “Optimum einer chemischen Nitrosaminsynthese enspricht”. Jod erhöht die Nitrosaminbildung um das 6-fache. Ein steigernder Effekt wird noch erreicht, wenn Jod mit anderen Katalysatoren wie Thiozyanat (im Speichel) oder Chlorogensäure (im Kaffee) zu- sammentrifft. Die Menge des sich im Magen entwickelnden Nitrosamins hängt u.a. von Konkurrenz- reaktionen verschiedener Nahrungsmittelinhalts- und Zusatzstoffe ab. Von ihnen wirken vor allem Jodide, Thiozyanate, Chlorogensäure, Polyphenole und Metallsalze stark beschleunigend auf die Nitrosamin- bildung. Wurstwaren werden inzwischen häufig mit jodiertem Nirtritpökelsalz hergestellt.

Speziell das Brustkrebsrisiko scheint durch Jod, vor allem in Form von Jodsalz, deutlich erhöht zu werden. Schilddrüsenhormone, die z.T. ja auch an Jod gebunden sind, führen ebenfalls zu einem deutlich erhöhten Brustkrebsrisiko. Eine Studie an 5500 unter Schilddrüsenhormonbehandlung stehenden Patien- tinnen ergab eine Rate von 12 % an Brustkrebs erkrankten (gegenüber 6,2 % bei unbehandelten). Bei Patientinnen, die schon über 15 Jahre behandelt wurden lag die Rate bei 19,5 %.

Jod verursacht chronische “Alltagsbeschwerden”

Dies sind z.B.:

Jod verschlechtert häufg bestehende Probleme der o.g. Art. Meist wird dies Stress oder anderen Belas- tungen zugeschrieben. Vielfach werden die Symptome auch für Alterserscheinungen gehalten.

Die auftretenden Beschwerden werden vielfach gar nicht als solche wahrgenommen. Statt dessen hat sich inzwischen allgemein die Auffasssung durchgesetzt, dass krank zu sein quasi der Normalfall ist, und man auftretende “Gebrechen” und gesundheitliche Beeinträchtigungen spätestens ab einem bestimmten Alter eben hinzunehmen habe. Bestenfalls wird eingeräumt, dass dies halt der Preis für unseren Wohlstand und das ”verschleißende” Arbeitsleben ist. Oft werden Anzeichen daher mißachtet und auch der Umwelt ge- genüber verschwiegen, in der Angst, als “Versager” und “Verlierer” dazustehen. Wer möchte schon gerne der Spaßgesellschaft im Wege stehen ? Ein Reizdarm eignet sich eben leider nicht besonders gut als Tischgespräch.

  • 2 % (1,6 Mio) aller Deutschen leiden an einer Schilddrüsenüberfunktion
     
  • 6 - 9 % (5 - 7 Mio) Deutsche (vorwiegend Frauen) leiden an Osteoporose
     
  • 1 - 6 % (1 - 5 Mio) Deutsche (vorwiegend Frauen) leiden an Morbus-Basedow
     
  • 12% der Erwachsenen leiden an chronischen Schmerzsyndromen des Bewegungsapparates. 
    15% der Bevölkerung sind mindestens einmal im Jahr wegen einer rheumatischen Störung in ärztlicher Behandlung
     
  • 10% aller über 55-jährigen hat eine Arthrose
     
  • 11 % aller Deutschen (9 Mio) leiden an Neurodermitis
     
  • Jährlich mehr als 200.000 Todesfällen auf Grund bösartiger Krebs-Neubildungen in Deutschland. Die Todesursache Krebs ist damit für fast ein Viertel der Todesfälle in der Bundesrepublik verantwortlich (vgl. Statistisches Jahrbuch 1997)
     
  • Moderne Statistiken weisen aus, daß durchschnittlich jeder 4. Mensch im Laufe seines Lebens eine Allergie entwickelt

Welche Krankheit haben Sie ? Welche hätten Sie denn gerne ?

Jod verursacht Schilddrüsenerkrankungen

Die Verwendung jodhaltiger Desinfektionsmittel oder von Halsmuskelfleisch für Hamburger löste in Eng- land Massenerkrankungen aus. In Holland, England, Wales, in der Schweiz und der ehemaligen DDR führte die Jodierung der Nahrungsmittel zu einer Verdopplung der ->Schildrüsenüberfunktionen. In der Schweiz (dem zurzeit einzigen Land, das wie Deutschland eine Tierfutterhochjodierung betreibt) hat sich die Anzahl der Morbus-Basedow-Erkrankungen um 120 % erhöht (Stand 11/2001).

Befürworter einen allgemeinen Jodprophylaxe führen gerne an, dass “latent vorhandene Schilddrüsenüber- funktionen” durch Jod früher ausbrächen und somit behandelt würden. Mal abgesehen davon, dass dies ähnlich zynisch scheint, wie die Empfehlung, man solle mehr Rauchen, weil dann latent vorhandene Lungenkrebse früher ausbrächen und behandelt werden könnten, soll hier ein bildhafter Vergleich angeführt werden.
Stellen Sie sich den Organismus wie ein Auto, die Schilddrüse wie das Gaspedal dieses Autos vor. Über die Schilddrüse wird sozusagen Gas gegeben. Der Fahrer ist der Hypothalamus in Ihrem Gehirn. Eine “latent vorhandene Schilddrüsenüberfunktion” ist dann nichts anderes, als ein Auto, das “gut am Gas hängt”. Solche Autos reagieren auf die geringste Bewegung des Gaspedals spontan und drehfreudig. Eine schöne Sache, und normalerweise nur bei hochwertigen Sportwagen anzutreffen. Stellen Sie sich nun Jod wie Nitro vor, dass in den Tank gekippt wird. Selbst lahme Enten entwickeln nun sowas wie Dynamik. Hochgezüchtete Sportwagen allerdings kriegen recht schnell ein Problem. Ohnehin schon hochtourig, neigen sie nun zum “Überdrehen”. Die Folgen kann man sich ausmalen. Da der Fahrer aber leider nicht weiss, dass ihm Nitro in den Tank gekippt wird, steht er vor einem Rätsel und muss hilflos mitansehen, wie sich sein schöner Sportwagen nach und nach zerlegt. In letzter Konsequenz wird dann das Gaspedal ausgebaut (die Schilddrüse entfernt) und durch einen Handzug ersetzt, der aussen am Fahrzeug lang läuft (Einnahme von künstlichen Schilddrüsenhormonen). Ein Jammer.
Wenn man dies so betrachtet, wird schnell klar, dass das Problem nicht die sportlichen Wagen, sprich die “latenten Schilddrüsenüberfunktionen” sind, sondern das Nitro - Pardon - das Jod, das in die Nahrung gekippt wird. 

Bei einer Aufnahme von hohen Joddosen über einen längeren Zeitraum kann es zu einer längerfristigen Blockade der Jodaufnahme und dadurch zu Symptomen einer ->Schilddrüsenunterfunktion kommen.

Jod führt einen großen Teil der bereits Schilddrüsenkranken in einen gefährlichen Teufelskreis

Es sind die Kranken, bei denen die Schilddrüse ohnehin schon zuviel Hormon produziert: die Morbus- Basedow-Patienten, die Hyperthyreose-Kranken. Auch nach einer möglichen Operation und Verklei- nerung der Schilddrüse bleiben sie gegenüber dem Jod hochempfindlich, weil es ihre Schilddrüse dazu anregt, noch mehr Hormone zu produzieren, als sie es ohnehin schon tut. Die obengenannten Symptome verstärken sich daraufhin in einer Weise, die einige dieser Patienten in eine verzweifelte Situation kommen läßt. Das gemeine daran ist, das die Betroffenen oft nicht wissen, dass ihre Situation durch Jod ver- schlechtert wird, und glauben, bei den häufig schubartig auftretenden Beschwerden handele sich um “normale” Krankheitssymptome. Allein hiervon sind 4 - 7 % der Bevölkerung betroffen !

Jod erzeugt Osteoporose (Knochenschwund)

Hormonstörungen, wie sie bei Schilddrüsenkranken immer und bei Jodallergikern oft aufteten, sowie die u .a. durch Jod hervorgerufenen Darmerkrankungen und die daraus resultierende gestörte Calciumaufnah- me sind eine der Hauptursachen für Osteoporose. Überschüssige Schilddrüsenhormone entziehen den Knochen Kalk. Hierdurch kommt es zu einer besonders aggressiven Osteroporose. In allen Ländern, in denen jodiert wird, nimmt die Osteoporose als Volkskrankheit deutlich zu. In Deutschland leiden hieran inzwischen 5 - 7 Millionen Menschen, Tendenz steigend. Kinder brechen sich häufiger schon bei nichtigen Anlässen den Fuß oder den Arm und es kommt öfter zur verzögerten Heilung des Bruches. Frauen sind 5 mal häufiger als Männer betroffen.

Kalzium: Kalzium ist ein Mineralstoff, der im Körper für die regelrechte Funktion von Nerven und Muskeln erforderlich ist. Dabei schadet sowohl ein Zuviel als auch ein Zuwenig an Calcium. Deshalb wird die Calcium-Konzentration im Blut durch zwei Hormone in sehr engen Grenzen gehalten: Das Nebenschild- drüsenhormon Parathormon führt zu einer Freisetzung von Calcium aus dem Knochen und zu seiner vermehrten Aufnahme aus dem Darm. Dadurch steigt der Calciumspiegel im Blut. Währenddessen wird duch das in der Schilddrüse gebildete Hormon Calcitonin das Gegenteil bewirkt. Normalerweise halten sich diese Hormonwirkungen die Waage und der Calciumspiegel bleibt konstant. Calcium ist aber auch ein wichtiger Baustoff des Knochens und verleiht ihm seine Festigkeit. Deshalb ist eine ausreichende Zufuhr von Calcium mit der Nahrung (vor allem Milch und Milchprodukte) wichtig, um einem Knochen- schwund (Osteoporose) vorzubeugen.

Schlafstörungen

Ein zuviel an Schilddrüsenhormonen bewirkt, dass der gesamte Organismus ständig auf Hochtouren läuft. Man wird unruhig und rastlos, findet keine Ruhe, wird nervös und gereizt. Man glaubt, dass dies durch die Schlafstörungen kommt, oder spricht diese Anzeichen evtl. vorhandenem Stress zu, in dem Glauben und der Hoffnung, dass man nur ein bischen Ruhe oder Urlaub bräuchte, damit wieder alles in’s Lot kommt. Doch auch dann bessert sich nichts. Nun glaubt man alt zu werden.
Die durch Jod ausgelösten Störungen im hormonellen Kreislauf bewirken eine gestörte Sauerstoffaufnah- me aller Zellen in Ruhephasen und im Schlaf. Der Kreislauf und die Körpertemperatur sacken in der Nacht drastisch ab, man fühlt sich nach dem Aufwachen wie erschlagen und braucht lange, um in Fahrt zu kommen. Mehrmaliges nächtliches Aufwachen mit verstärktem Harndrang wird ebenfalls dem Alter zugeschrieben. Obwohl man sich immer kaputter fühlt, liegt man Abends lange wach, kann nicht einschlafen. 

Herzbeschwerden

Die Erhöhung der Kontraktilität (Fähigkeit des Zusammenziehens) der Herzmuskelfasern führt zur Erhöhung des Schlagvolumens und der Herzfrequenz sowie Herzrythmusstörungen.

Durch eine fehlgeleitete Autoimmunreaktion gegenüber Jod sowie eine allergische Reaktion kann das Herz direkt geschädigt werden. Mögliche Folgen:

  • Mitralklappenprolaps (Veränderung der Herzklappen)
  • Mitralinsuffizienz (Herzklappenfehler mit Schließunfähigkeit der Mitralklappe infolge narbiger Schrumpfung der Herzinnenhaut)
  • Endokarditis (Entzündung der Herzinnenschicht durch Bakterien)

Sehnen und Gelenkschmerzen

Die o.g. Dauerkontraktionen von Muskeln erzeugen einen stark erhöhten Muskel- bzw. Ruhetonus. Daraus können starke Muskelverspannungen entstehen. Chronische Beschwerden bzw. bereits bestehende Beschwerden verschlechtern sich.
Anm.: Ich hatte 8 Jahre lang eine chronische Epicondylitis. Diese ist bereits 1 Woche nach Umstellung meiner Ernährung fast restlos (inzwischen völlig) verschwunden ! Ebenso die starken Schmerzen im Schulterbereich, die ich durch häufiges Arbeiten mit der Maus zu haben glaubte. 

In einer großen Bevölkerungsuntersuchung geben 40% der Erwachsenen an, sie hätten "heute" Rücken- schmerzen, 50% hatten dies irgendwann im Verlauf der letzten zwölf Monate. Diese enorme Verbreitung macht Rückenschmerzen zu einer der kostspieligsten Krankheiten überhaupt: Knapp 10% der Personen mit chronischen Rückenschmerzen befinden sich in dauerhafter ärztlicher Behandlung. Rund 30% der medizinischen Rehabilitationsmaßnahmen der Rentenversicherung werden wegen chronischer Rücken- schmerzen durchgeführt, 18% der vorzeitigen Berentungen gehen auf das Konto dieser Krankheit.

Sehstörungen und Augenreizungen

Vor allem im Sommer, oder wenn die Augen z.B. durch Bildschirmarbeit besonders belastet sind, können sich starke Reizungen entwickeln. Hier spielt u.U. auch eine möglicherweise vorhandene ->Lichtallergie eine Rolle. Lichtkontaste werden sehr intensiv und grell wahrgenommen, die Augen tränen leicht, sind gerötet und wund. Es entsteht das Bedürfnis nach dunklen und kontrastarmen Farben.

Durch eine Bindehautentzündung können irreparable Schäden entstehen. Jede achte Bindehautentzün- dung ist auf eine Allergie zurückzuführen.

Durch die Dauerkontraktion der Augenmuskeln können Sehstörungen (Doppelsehen) entstehen. Es fällt dann schwer, während des Lesens von Text die Augen nachzuführen und permanent neu zu fokussieren, weil die Augenmuskeln das Auge nicht mehr schnell und flexibel genug bewegen können.

Entzündliche Prozesse

Jod wird aus gutem Grund als hochwirksames Desinfektionsmittel eingesetzt. Mikroorganismen werden durch Jod sofort getötet. Bei grösseren Organismen dauert es entsprechend länger.

Jod fördert entzündliche Prozesse aller Art. Zunächst bemerkbar werden oft furunkulöse Pickel und Hautunreinheiten. Talgdrüsen vergrössern sich abnorm und werden vom Körper regelrecht “rausgeeitert” . Vielleicht ernähren sich viele Models deshalb vegetarisch, weil sie keine Lust auf die vielen Pickel haben, die durch Jod ausgelöst werden. (siehe auch ->Jodakne)

Es können Entzündungen sämtlicher Schleimhäute auftreten, angefangen bei den Mundschleimhäuten, über den Hals, die Speiseröhre, die Magen- und Darmschleimhäute bis hin zu Harnwegsinfektionen.

Auch Sehnenscheiden- und Kapselentzündungen werden durch Jod gefördert. Des weiteren können sich Bindehautentzündungen der Augen entwickeln (s.u.).

Magen- und Darmerkrankungen (Sodbrennen, “Reizdarm”)

Jod reizt die Magen- und Darmschleimhäute. Bei empfindlichen Personen wird dadurch vermehrt Magen- säure gebildet, starkes Sodbrennen ist die Folge. Dies kann soweit gehen, dass sich ein “unsauberer Magenverschluss” bildet. Magensäure kann Nachts in die Speiseröhre und von dort in die Bronchien laufen , das Gewebe dort wird so stark verätzt, dass es sich entzündet. Zusammen mit den auftretenden Atembeschwerden der ->allergischen Reaktion auf das Jod entsteht der Eindruck, man sei Lungenkrank. Es werden auch asthmatische Beschwerden angenommen.

Durch das übersäuerte Magenmilieu und die permanente Reizung der Darmschleimhäute entsteht Dauer -Durchfall. Als Folge können Darminfektionen wie EHEC und Pilzbefall hinzukommen.

Schuppen, Hautveränderungen

Im Übermaß vorhandene Schilddrüsenhormone bewirken eine abnorm erhöhte Zellaktivität des gesamten Organismus. Hierdurch wird die Oberhaut überschnell abgeschilfert, es entstehen Schuppen. Besonders im Kopfhautbereich sowie in und hinter den Ohren entsteht vermehrt schorfig-schuppige Haut. Dies kann sich bis zu einer regelrechten Schuppenflechte auswachsen. Die Kopfhaut läßt sich in dünnen, schuppig- fettigen Platten abheben. Darunter liegt die noch unfertige, rosige neue Haut. Wer sich in diesem Stadium die Schuppen völlig auszubürsten versucht, hat hinterher eine einzige wunde Fläche als Kopfhaut.

Das beschleunigte Zellwachstum führt dazu, dass sich der Organismus vorschnell und unvollständig, mit verminderter Qualität regeneriert. Die Haut wird blass, wachsartig, welk. Da sich diese Veränderungen nur allmählich, u.U. über einen Zeitraum von Jahren entwickeln, werden sie nicht unbedingt als unnormal wahrgenommen. Man glaubt mal wieder, man wird alt.

Migräne

Wer schon einmal Migräne gehabt hat, weiss, was es heisst, solche Kopfschmerzen zu haben, dass man glaubt, das Gehirn sei ein stark angeschwollener, entzündeter Klumpen Fleisch. Es ist einem kotzübel, man fühlt sich depressiv, ist appetitlos und extrem empfindlich gegen Licht oder Lärm. Man kann nicht schlafen, obwohl man müde ist.
Der “Jodentzug”, der immer dann auftritt, wenn man nach einer Zeit hoher Jodaufnahme weniger Jod aufnimmt (Urlaub, das Wochenende nach der Woche Kantinenessen, Ernährungsänderungen) bewirkt genau die gleichen Anzeichen wie eine Migräne.

Jod taucht in zunehmendem Maß als Allergieauslöser auf

In einer ohnehin von Fremdstoffen übersättigten Umwelt wird die "kritische" Dosis immer geringer. ->Jodallergiker reagieren auf die Zufuhr von künstlich angereichertem Kaliumjodid u.a. mit unerträglichem Juckreiz, der sich auf den gesamten Körper erstrecken kann. Schon kurz nach dem Kontakt mit Jod treten grippeartige Symptome mit leichtem Fieber, rote Hautflecken, Atemnot und gereizte Augen auf.

Zur ->Jodakne, einer großflächigen furunkulösen, schwer abheilenden Hautkrankheit, gibt es allein in dem in Deutschland führenden "Klinischen Wörterbuch", dem "Pschyrembel", drei Verweise mit genauen Beschreibungen.

Sexualität

Jod macht geil . Das ist der Grund, warum man Lust in Form einer Seereise (mit der damit verbundenen jodhaltigen Meeresluft) kaufen kann. Auch die aphrodisierende Wirkung von Austern (die wie die meisten Meerestiere einen hohen Jodgehalt haben) rührt hierher. Statt Austern können Sie allerdings genau so gut Ölsardinen essen oder deutsche Milch trinken. Deutsche Milch beinhaltet nämlich inzwischen mit 50 µg Jod/100 g fast genauso viel Jod wie Austern. Nur - wer würde schon pfundweise Austern essen ? Nun wissen Sie, warum Milch müde Männer munter macht.

Jod im Übermaß kann ein übersteigertes sexuelles Verlangen auslösen. Der Gedanke an Sex bestimmt dann den gesamten Tagesablauf, man wird regelrecht sexsüchtig. Ein Grund hierfür ist sicher auch die beruhigende Wirkung, die von den beim Orgasmus ausgeschütteten Endorphinen ausgeht. Diese Aus- schüttung kann durch den Einsatz bestimmter Sexualpraktiken (wie z.B. S&M) noch gesteigert werden.

Durch die Sexsucht und die Fixierung auf die beruhigende Wirkung der Endorphinausschüttung tritt genau wie bei Alkoholikern oder Fixern ein Persönlichkeitsverlust auf. Die Fähigkeit zärtlich oder mitfühlend zu sein nimmt in dem Maße ab, wie sich alles nur noch um den nächsten “Schuss” d.h. Orgasmus dreht.

Hyperaktivität bei Kindern

Selbst bei den Nahrungsmitteljodierung primär anvisierten Kinder und Jugendlichen, die ja eigentlich am meisten profitieren sollten, werden insbesondere durch ->künstliche Kalium-Jodid-Verbindungen  Symptome wie Nervosität, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Zappeligkeit oder Aggressivität ausgelöst. Besonders der letzte Punkt tritt in der Berichterstattung immer deutlicher zu Tage, wenn von unmenschlichen Quälereien von Mitschülern oder gar regelrechten Massakern berichtet wird.

Jeder 10. Schüler zwischen 13 und 16 greift inzwischen zu Schlaf- und Beruhigungsmitteln. Auch der vermehrte Cannabis-Konsum von Jugendlichen kann in diesem Zusammenhang als eine Art Selbst- medikation betrachtet werden.

Darüber hinaus kann eine Überhöhte Jodaufnahme in der Jugend den Grundstein für eine spätere Schilddrüsenerkrankung legen.
 

->Jodverwertungsstörungen

 

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