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Unser Körper ist in erstaunlicher Weise in der Lage, Mangelzustände auszugleichen, während er mit Überfluß schlecht zurechtkommt. Wer ständig
im Überfluß Vitamin C zu sich nähme, bekäme Skorbut, wenn er es dann plötzlich absetzen würde. Vorsichtige Mediziner warnen deshalb vor der Annahme, der Organismus von Menschen, die seit Jahrtausenden mit geringen
Mengen Jod auskommen, würde sich, wenn man ihm hohe Mengen Jod zuführt, genauso verhalten, wie der Organismus von Menschen, die hohe Jodmengen gewohnt sind, wie es zum Beispiel in Schweden und den meisten nordischen
Ländern der Fall ist. Es gibt gute und schlechte Jodverwerter. Schlechte Jodverwerter scheiden Jod umgehend wieder aus bzw. reagieren unempfindlich auf hohe Joddosen. Gute Jodverwerter
sammeln und recyclen Jod regelrecht. Das in den Speicheldrüsen angereicherte Jod wird an die durchspeichelte Nahrung abgegeben und von dort im Magen-Darm-Trakt wieder absorbiert und in die Speicheldrüse bzw.
Schilddrüse zurücktransportiert. So wird jedes Fitzelchen Jod restlos verwertet. Ein solcher Organismus ist auf sparsamen Jodverbrauch hin optimiert, wie es oft bei der Nachkriegsgeneration aufgrund der
Mangelsituation geschah. Man kann sich vorstellen, dass dieses System durch hohe Jodmengen regelrecht “überladen” werden kann. Diese “Jodsammler” können erheblich mehr als die 12-20 mg Jod im
Körper anreichern, die dort normalerweise gespeichert sind. In der Folge kann zusammen mit der Nahrungsaufnahme der Wert von 2 mg, ab dem Jod toxisch wirkt, u.U. deutlich überschritten werden (siehe [2] und [3]).
Es sei hier auch auf die wesentlich höhere Reaktivität von “künstlichem” Jod gegenüber natürlichen Jodverbindungen hingewiesen.
Aus Versuchen mit Vitaminen weiß man, daß dauerhafte künstliche Substitutionen einen Gewöhnungs- und Abnutzungseffekt haben. Man
dreht mit der Tierfutterhochjodierung also an einer gefährlichen Schrau- be und mußte die Dosis immer wieder erhöhen. Wenn aus irgend einem Grunde die künstliche Substi- tution nicht aufrecht erhalten werden kann,
stürzt das System ab.
Udo Pollmer schreibt in [1]
“Die Kritik der WHO an der “offiziell” harmlosen Höchstdosis von einem Milligramm Jod pro Tag ist
unüberhörbar. Die WHO moniert, das die Erfinder dieser Zahl keine einzige Untersuchung benennen, die die Unschädlichkeit dieser Empfehlung beweist. ... Bei einer Dosis von 0,5 mg Jod (u.U. bereits in 100 Gramm Brot !) kann laut Professor Hans-Jürgen Hapke von der tierärztlichen Hochschule Hannover bei empfindlichen
Personen Jodismus, also eine Jodvergiftung auftreten.
Jod vervielfacht ihr Risiko durch Nitrat an Krebs zu erkranken
Viele Obst- und Gemüseprodukte enthalten hohe Nitratkonzentrationen, die von den sie verzehrenden
Tieren und Menschen aufgenommen werden. Diese Nitrate bilden aus Nitrit und speziellen Aminen (Stickstoffverbindungen, die auch im Körper gebildet werden können) durch Erhitzen oder im Körper Nitrosamine.
Man weiß mittlerweile allgemein, dass Nitrosamine die aggressivsten Krebsauslöser überhaupt sind. Sie
erzeugen in zahlreichen Organen selektiv Krebs. Im Magen finden sie dafür besonders günstige Vorraus- setzungen, weil der dort herrschende pH-Wert dem “Optimum einer chemischen Nitrosaminsynthese
enspricht”. Jod erhöht die Nitrosaminbildung um das 6-fache. Ein steigernder Effekt wird noch erreicht,
wenn Jod mit anderen Katalysatoren wie Thiozyanat (im Speichel) oder Chlorogensäure (im Kaffee) zu- sammentrifft. Die Menge des sich im Magen entwickelnden Nitrosamins hängt u.a. von Konkurrenz-
reaktionen verschiedener Nahrungsmittelinhalts- und Zusatzstoffe ab. Von ihnen wirken vor allem Jodide, Thiozyanate, Chlorogensäure, Polyphenole und Metallsalze stark beschleunigend auf die Nitrosamin-
bildung (siehe www.balance-online). Wurstwaren werden inzwischen häufig mit jodiertem Nirtritpökelsalz hergestellt.
Speziell das Brustkrebsrisiko scheint durch Jod, vor allem in Form von Jodsalz, deutlich erhöht zu werden. Schilddrüsenhormone, die z.T. ja auch an Jod gebunden sind, führen ebenfalls zu einem deutlich
erhöhten Brustkrebsrisiko. Eine Studie an 5500 unter Schilddrüsenhormonbehandlung stehenden Patien- tinnen ergab eine Rate von 12 % an Brustkrebs erkrankten (gegenüber 6,2 % bei unbehandelten). Bei
Patientinnen, die schon über 15 Jahre behandelt wurden lag die Rate bei 19,5 %.
Jod verursacht chronische “Alltagsbeschwerden”
Dies sind z.B.:
- Magen-Darm-Probleme (Sodbrennen, Durchfall, “Reizdarm”)
- Hautprobleme (rote Flecken, schuppige, schorfige Haut)
- Herzschmerzen, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, hoher Puls
- Muskelrheuma, Sehnen- und Gelenkschmerzen
- Reizungen der Augen und Sehstörungen
- übersteigerte Nervosität und Schlafstörungen
- Angstzustände, Depressionen
- Gemütsänderungen (Aggressivität, Überspanntheit)
- Konzentrationsstörungen (Vergesslichkeit)
Jod verschlechtert häufg bestehende Probleme der o.g. Art. Meist wird dies Stress oder anderen Belas-
tungen zugeschrieben. Vielfach werden die Symptome auch für Alterserscheinungen gehalten.
Die auftretenden Beschwerden werden vielfach gar nicht als solche wahrgenommen. Statt dessen hat sich
inzwischen allgemein die Auffasssung durchgesetzt, dass krank zu sein quasi der Normalfall ist, und man auftretende “Gebrechen” und gesundheitliche Beeinträchtigungen spätestens ab einem bestimmten Alter
eben hinzunehmen habe. Bestenfalls wird eingeräumt, dass dies halt der Preis für unseren Wohlstand und das ”verschleissende” Arbeitsleben ist. Oft werden Anzeichen daher mißachtet und auch der Umwelt ge-
genüber verschwiegen, in der Angst, als “Versager” und “Verlierer” dazustehen. Wer möchte schon gerne
der Spaßgesellschaft im Wege stehen ? Ein Reizdarm eignet sich eben leider nicht besonders gut als Tischgespräch.
- 2 % (1,6 Mio) aller Deutschen leiden an einer Schilddrüsenüberfunktion
- 6 - 9 % (5 - 7 Mio) Deutsche (vorwiegend Frauen) leiden an Osteoporose
- 1 - 6 % (1 - 5 Mio) Deutsche (vorwiegend Frauen) leiden an Morbus-Basedow
- 12% der Erwachsenen leiden an chronischen Schmerzsyndromen des Bewegungsapparates.
15% der Bevölkerung sind mindestens einmal im Jahr wegen einer rheumatischen Störung in ärztlicher Behandlung (www.drfz.de)
- 10% aller über 55-jährigen hat eine Arthrose
- 11 % aller Deutschen (9 Mio) leiden an Neurodermitis
- Jährlich mehr als 200.000 Todesfällen auf Grund bösartiger Krebs-Neubildungen in Deutschland.
Die Todesursache Krebs ist damit für fast ein Viertel der Todesfälle in der Bundesrepublik verantwortlich (vgl. Statistisches Jahrbuch 1997)
- Moderne Statistiken weisen aus, daß durchschnittlich jeder 4. Mensch im Laufe seines Lebens eine Allergie entwickelt
Welche Krankheit haben Sie ? Welche hätten Sie denn gerne ?
Jod verursacht Schilddrüsenerkrankungen
Die Verwendung jodhaltiger Desinfektionsmittel oder von Halsmuskelfleisch für Hamburger löste in Eng-
land Massenerkrankungen aus. In Holland, England, Wales, in der Schweiz und der ehemaligen DDR führte die Jodierung der Nahrungsmittel zu einer Verdopplung der ->Schildrüsenüberfunktionen. In der Schweiz (dem zurzeit einzigen Land, das wie Deutschland eine Tierfutterhochjodierung betreibt) hat sich
die Anzahl der Morbus-Basedow-Erkrankungen um 120 % erhöht (Stand 11/2001).
Befürworter einen allgemeinen Jodprophylaxe führen gerne an, dass “latent vorhandene Schilddrüsenüber-
funktionen” durch Jod früher ausbrächen und somit behandelt würden. Mal abgesehen davon, dass dies ähnlich zynisch scheint, wie die Empfehlung, man solle mehr Rauchen, weil dann latent vorhandene
Lungenkrebse früher ausbrächen und behandelt werden könnten, soll hier ein bildhafter Vergleich angeführt werden.
Stellen Sie sich den Organismus wie ein Auto, die Schilddrüse wie das Gaspedal dieses Autos vor. Über die Schilddrüse wird sozusagen Gas gegeben. Der Fahrer ist der Hypothalamus in Ihrem Gehirn. Eine
“latent vorhandene Schilddrüsenüberfunktion” ist dann nichts anderes, als ein Auto, das “gut am Gas
hängt”. Solche Autos reagieren auf die geringste Bewegung des Gaspedals spontan und drehfreudig. Eine schöne Sache, und normalerweise nur bei hochwertigen Sportwagen anzutreffen. Stellen Sie sich nun
Jod wie Nitro vor, dass in den Tank gekippt wird. Selbst lahme Enten entwickeln nun sowas wie Dynamik. Hochgezüchtete Sportwagen allerdings kriegen recht schnell ein Problem. Ohnehin schon hochtourig,
neigen sie nun zum “Überdrehen”. Die Folgen kann man sich ausmalen. Da der Fahrer aber leider nicht weiss, dass ihm Nitro in den Tank gekippt wird, steht er vor einem Rätsel und muss hilflos mitansehen,
wie sich sein schöner Sportwagen nach und nach zerlegt. In letzter Konsequenz wird dann das Gaspedal ausgebaut (die Schilddrüse entfernt) und durch einen Handzug ersetzt, der aussen am Fahrzeug lang läuft
(Einnahme von künstlichen Schilddrüsenhormonen). Ein Jammer. Wenn man dies so betrachtet, wird schnell klar, dass das Problem nicht die sportlichen Wagen, sprich
die “latenten Schilddrüsenüberfunktionen” sind, sondern das Nitro - Pardon - das Jod, das in die Nahrung gekippt wird.
Bei einer Aufnahme von hohen Joddosen über einen längeren Zeitraum kann es zu einer längerfristigen
Blockade der Jodaufnahme und dadurch zu Symptomen einer ->Schilddrüsenunterfunktion kommen.
Jod führt einen großen Teil der bereits Schilddrüsenkranken in einen gefährlichen Teufelskreis
Es sind die Kranken, bei denen die Schilddrüse ohnehin schon zuviel Hormon produziert: die Morbus- Basedow-Patienten, die
Hyperthyreose-Kranken. Auch nach einer möglichen Operation und Verklei- nerung der Schilddrüse bleiben sie gegenüber dem Jod hochempfindlich, weil es ihre Schilddrüse dazu
anregt, noch mehr Hormone zu produzieren, als sie es ohnehin schon tut. Die obengenannten Symptome verstärken sich daraufhin in einer Weise, die einige dieser Patienten in eine verzweifelte Situation kommen
läßt. Das gemeine daran ist, das die Betroffenen oft nicht wissen, dass ihre Situation durch Jod ver- schlechtert wird, und glauben, bei den häufig schubartig auftretenden Beschwerden handele sich um
“normale” Krankheitssymptome. Allein hiervon sind 4 - 7 % der Bevölkerung betroffen !
Jod erzeugt Osteoporose (Knochenschwund)
Hormonstörungen, wie sie bei Schilddrüsenkranken immer und bei Jodallergikern oft aufteten, sowie die u
.a. durch Jod hervorgerufenen Darmerkrankungen und die daraus resultierende gestörte Calciumaufnah- me sind eine der Hauptursachen für Osteoporose. Überschüssige Schilddrüsenhormone entziehen den
Knochen Kalk. Hierdurch kommt es zu einer besonders aggressiven Osteroporose. In allen Ländern, in denen jodiert wird, nimmt die Osteoporose als Volkskrankheit deutlich zu. In Deutschland leiden hieran
inzwischen 5 - 7 Millionen Menschen, Tendenz steigend. Kinder brechen sich häufiger schon bei nichtigen Anlässen den Fuß oder den Arm und es kommt öfter zur verzögerten Heilung des Bruches. Frauen sind 5
mal häufiger als Männer betroffen (siehe auch www.stada.de).
Kalzium: Kalzium ist ein Mineralstoff, der im Körper für die regelrechte Funktion von Nerven und Muskeln
erforderlich ist. Dabei schadet sowohl ein Zuviel als auch ein Zuwenig an Calcium. Deshalb wird die Calcium-Konzentration im Blut durch zwei Hormone in sehr engen Grenzen gehalten: Das Nebenschild-
drüsenhormon Parathormon führt zu einer Freisetzung von Calcium aus dem Knochen und zu seiner vermehrten Aufnahme aus dem Darm. Dadurch steigt der Calciumspiegel im Blut. Währenddessen wird
duch das in der Schilddrüse gebildete Hormon Calcitonin das Gegenteil bewirkt. Normalerweise halten sich diese Hormonwirkungen die Waage und der Calciumspiegel bleibt konstant. Calcium ist aber auch
ein wichtiger Baustoff des Knochens und verleiht ihm seine Festigkeit. Deshalb ist eine ausreichende Zufuhr von Calcium mit der Nahrung (vor allem Milch und Milchprodukte) wichtig, um einem Knochen-
schwund (Osteoporose) vorzubeugen.
Schlafstörungen
Ein zuviel an Schilddrüsenhormonen bewirkt, dass der gesamte Organismus ständig auf Hochtouren läuft.
Man wird unruhig und rastlos, findet keine Ruhe, wird nervös und gereizt. Man glaubt, dass dies durch die Schlafstörungen kommt, oder spricht diese Anzeichen evtl. vorhandenem Stress zu, in dem Glauben und
der Hoffnung, dass man nur ein bischen Ruhe oder Urlaub bräuchte, damit wieder alles in’s Lot kommt. Doch auch dann bessert sich nichts. Nun glaubt man alt zu werden.
Die durch Jod ausgelösten Störungen im hormonellen Kreislauf bewirken eine gestörte Sauerstoffaufnah- me aller Zellen in Ruhephasen und im Schlaf. Der Kreislauf und die Körpertemperatur sacken in der Nacht
drastisch ab, man fühlt sich nach dem Aufwachen wie erschlagen und braucht lange, um in Fahrt zu kommen. Mehrmaliges nächtliches Aufwachen mit verstärktem Harndrang wird ebenfalls dem Alter
zugeschrieben. Obwohl man sich immer kaputter fühlt, liegt man Abends lange wach, kann nicht einschlafen.
Allgemeiner Leistungsabfall
Der Sauerstoffversorgung der Zellen ist nicht nur im Ruhezustand sondern generell gestört. Dies bewirkt
einen starken Einbruch in der gesamten physischen und intellektuellen Leistungsfähigkeit des Organis- mus. Tätigkeiten, die früher mühelos vonstatten gingen (wie Treppenlaufen, Fahrrad fahren) werden zuneh-
mend beschwerlicher. Starkes Schwitzen auch bei geringen Belastungen und vorschnelle Ermüdung kommen hinzu.
Jod bewirkt eine Überempfindlichkeit auf Noradrenalin. Hierdurch treten Verkrampfungen der gesamten
Muskulatur auf sowie Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit auf. Noradrenalin als Neurotransmitter
wirkt indirekt auf die Übertragung von Phosphatgruppen im Zusammenhang mit der Reizleitung in Nerven- fasern und verändert dadurch kurzfristige Wirkungen wie die Änderung der Durchlässigkeit der Nerven-
membranen (mit der Folge von Dauerkontraktion von Muskeln) und langfristige Effekte wie Errinnerungs- bildung.
Durch die Dauerkontraktion von Muskeln (vor allem stärker belasteter Muskelpartien) entstehen Muskel-
verkürzungen. Ein andauerndes Verlangen danach, die betroffenen Muskeln zu dehnen, massieren oder kneten, um so eine Entspannung herbeizuführen, bleibt erfolglos und führt gerade in Ruhephasen zu
ständig unruhigen Beinen. Der gestörte Fettstoffwechsel bewirkt, dass es bei körperlicher Betätigung immer dann zu einem deut-
lichen Leistungsabfall kommt, wenn der Organismus vom Kohlehydratstoffwechsel (der bei Belastungen, z.B. Sport, nur für max. 30 Minuten Energie liefert) auf den Fettstoffwechsel umgeschaltet. Die betroffenen
Muskeln beginnen zu schmerzen, übersäuern vorschnell, sind nicht mehr wie gewohnt belastbar.
Herzbeschwerden
Die Erhöhung der Kontraktilität (Fähigkeit des Zusammenziehens) der Herzmuskelfasern führt zur
Erhöhung des Schlagvolumens und der Herzfrequenz sowie Herzrythmusstörungen.
Durch eine fehlgeleitete Autoimmunreaktion gegenüber Jod sowie eine allergische Reaktion kann das
Herz direkt geschädigt werden. Mögliche Folgen:
- Mitralklappenprolaps (Veränderung der Herzklappen)
- Mitralinsuffizienz (Herzklappenfehler mit Schließunfähigkeit der Mitralklappe infolge narbiger
Schrumpfung der Herzinnenhaut)
- Endokarditis (Entzündung der Herzinnenschicht durch Bakterien)
Sehnen und Gelenkschmerzen
Die o.g. Dauerkontraktionen von Muskeln erzeugen einen stark erhöhten Muskel- bzw. Ruhetonus. Daraus
können starke Muskelverspannungen entstehen. Chronische Beschwerden bzw. bereits bestehende Beschwerden verschlechtern sich. Anm.: Ich hatte 8 Jahre lang eine chronische Epicondylitis. Diese ist bereits 1 Woche nach Umstellung
meiner Ernährung fast restlos (inzwischen völlig) verschwunden ! Ebenso die starken Schmerzen im Schulterbereich, die ich durch häufiges Arbeiten mit der Maus zu haben glaubte.
In einer großen Bevölkerungsuntersuchung geben 40% der Erwachsenen an, sie hätten "heute" Rücken-
schmerzen, 50% hatten dies irgendwann im Verlauf der letzten zwölf Monate. Diese enorme Verbreitung macht Rückenschmerzen zu einer der kostspieligsten Krankheiten überhaupt: Knapp 10% der Personen
mit chronischen Rückenschmerzen befinden sich in dauerhafter ärztlicher Behandlung. Rund 30% der medizinischen Rehabilitationsmaßnahmen der Rentenversicherung werden wegen chronischer Rücken-
schmerzen durchgeführt, 18% der vorzeitigen Berentungen gehen auf das Konto dieser Krankheit. (www.drfz.de)
Sehstörungen und Augenreizungen
Vor allem im Sommer, oder wenn die Augen z.B. durch Bildschirmarbeit besonders belastet sind, können
sich starke Reizungen entwickeln. Hier spielt u.U. auch eine möglicherweise vorhandene ->Lichtallergie eine Rolle. Lichtkontaste werden sehr intensiv und grell wahrgenommen, die Augen tränen leicht, sind
gerötet und wund. Es entsteht das Bedürfnis nach dunklen und kontrastarmen Farben.
Durch eine Bindehautentzündung können irreparable Schäden entstehen. Jede achte Bindehautentzün-
dung ist auf eine Allergie zurückzuführen.
Durch die Dauerkontraktion der Augenmuskeln können Sehstörungen (Doppelsehen) entstehen. Es fällt
dann schwer, während des Lesens von Text die Augen nachzuführen und permanent neu zu fokussieren, weil die Augenmuskeln das Auge nicht mehr schnell und flexibel genug bewegen können.
Entzündliche Prozesse
Jod wird aus gutem Grund als hochwirksames Desinfektionsmittel eingesetzt. Mikroorganismen werden
durch Jod sofort getötet. Bei grösseren Organismen dauert es entsprechend länger.
Jod fördert entzündliche Prozesse aller Art. Zunächst bemerkbar werden oft furunkulöse Pickel und
Hautunreinheiten. Talgdrüsen vergrössern sich abnorm und werden vom Körper regelrecht “rausgeeitert” .
Vielleicht ernähren sich viele Models deshalb vegetarisch, weil sie keine Lust auf die vielen Pickel haben, die durch Jod ausgelöst werden. (siehe auch ->Jodakne)
Es können Entzündungen sämtlicher Schleimhäute auftreten, angefangen bei den Mundschleimhäuten,
über den Hals, die Speiseröhre, die Magen- und Darmschleimhäute bis hin zu Harnwegsinfektionen.
Auch Sehnenscheiden- und Kapselentzündungen werden durch Jod gefördert. Des weiteren können sich
Bindehautentzündungen der Augen entwickeln (s.u.).
Magen- und Darmerkrankungen (Sodbrennen, “Reizdarm”)
Jod reizt die Magen- und Darmschleimhäute. Bei empfindlichen Personen wird dadurch vermehrt Magen-
säure gebildet, starkes Sodbrennen ist die Folge. Dies kann soweit gehen, dass sich ein “unsauberer Magenverschluss” bildet. Magensäure kann Nachts in die Speiseröhre und von dort in die Bronchien laufen
, das Gewebe dort wird so stark verätzt, dass es sich entzündet. Zusammen mit den auftretenden Atembeschwerden der ->allergischen Reaktion auf das Jod entsteht der Eindruck, man sei Lungenkrank.
Es werden auch asthmatische Beschwerden angenommen.
Durch das übersäuerte Magenmilieu und die permanente Reizung der Darmschleimhäute entsteht Dauer
-Durchfall. Als Folge können Darminfektionen wie EHEC und Pilzbefall hinzukommen.
Schuppen, Hautveränderungen
Im Übermaß vorhandene Schilddrüsenhormone bewirken eine abnorm erhöhte Zellaktivität des gesamten
Organismus. Hierdurch wird die Oberhaut überschnell abgeschilfert, es entstehen Schuppen. Besonders im Kopfhautbereich sowie in und hinter den Ohren entsteht vermehrt schorfig-schuppige Haut. Dies kann
sich bis zu einer regelrechten Schuppenflechte auswachsen. Die Kopfhaut läßt sich in dünnen, schuppig- fettigen Platten abheben. Darunter liegt die noch unfertige, rosige neue Haut. Wer sich in diesem Stadium
die Schuppen völlig auszubürsten versucht, hat hinterher eine einzige wunde Fläche als Kopfhaut.
Das beschleunigte Zellwachstum führt dazu, dass sich der Organismus vorschnell und unvollständig, mit
verminderter Qualität regeneriert. Die Haut wird blass, wachsartig, welk. Da sich diese Veränderungen nur allmählich, u.U. über einen Zeitraum von Jahren entwickeln, werden sie nicht unbedingt als unnormal
wahrgenommen. Man glaubt mal wieder, man wird alt.
Migräne
Wer schon einmal Migräne gehabt hat, weiss, was es heisst, solche Kopfschmerzen zu haben, dass man
glaubt, das Gehirn sei ein stark angeschwollener, entzündeter Klumpen Fleisch. Es ist einem kotzübel, man fühlt sich depressiv, ist appetitlos und extrem empfindlich gegen Licht oder Lärm. Man kann nicht
schlafen, obwohl man müde ist. Der “Jodentzug”, der immer dann auftritt, wenn man nach einer Zeit hoher Jodaufnahme weniger Jod
aufnimmt (Urlaub, das Wochenende nach der Woche Kantinenessen, Ernährungsänderungen) bewirkt genau die gleichen Anzeichen wie eine Migräne.
Jod taucht in zunehmendem Maß als Allergieauslöser auf
In einer ohnehin von Fremdstoffen übersättigten Umwelt wird die "kritische" Dosis immer geringer. ->Jodallergiker reagieren auf die Zufuhr von künstlich angereichertem Kaliumjodid u.a. mit unerträglichem
Juckreiz, der sich auf den gesamten Körper erstrecken kann. Schon kurz nach dem Kontakt mit Jod treten grippeartige Symptome mit leichtem Fieber, rote Hautflecken, Atemnot und gereizte Augen auf.
Zur ->Jodakne, einer großflächigen furunkulösen, schwer abheilenden Hautkrankheit, gibt es allein in dem
in Deutschland führenden "Klinischen Wörterbuch", dem "Pschyrembel", drei Verweise mit genauen Beschreibungen.
Sexualität
Jod macht geil. Das ist der Grund, warum man Lust in Form einer Seereise (mit der damit verbundenen
jodhaltigen Meeresluft) kaufen kann. Auch die aphrodisierende Wirkung von Austern (die wie die meisten Meerestiere einen hohen Jodgehalt haben) rührt hierher. Statt Austern können Sie allerdings genau so gut
Ölsardinen essen oder deutsche Milch trinken. Deutsche Milch beinhaltet nämlich inzwischen mit 50 µg Jod/100 g fast genauso viel Jod wie Austern. Nur - wer würde schon pfundweise Austern essen ? Nun
wissen Sie, warum Milch müde Männer munter macht.
Jod im Übermaß kann ein übersteigertes sexuelles Verlangen auslösen. Der Gedanke an Sex bestimmt
dann den gesamten Tagesablauf, man wird regelrecht sexsüchtig. Ein Grund hierfür ist sicher auch die beruhigende Wirkung, die von den beim Orgasmus ausgeschütteten Endorphinen ausgeht. Diese Aus-
schüttung kann durch den Einsatz bestimmter Sexualpraktiken (wie z.B. S&M) noch gesteigert werden.
Durch die Sexsucht und die Fixierung auf die beruhigende Wirkung der Endorphinausschüttung tritt genau
wie bei Alkoholikern oder Fixern ein Persönlichkeitsverlust auf. Die Fähigkeit zärtlich oder mitfühlend zu sein nimmt in dem Maße ab, wie sich alles nur noch um den nächsten “Schuss” d.h. Orgasmus dreht.
Psyche
Das in der Schilddrüse gebildete Hormon Trijodthyronin (Thyroxin) wirkt u.a. indirekt über die ->Neurotransmitter Adrenalin und Noradrenalin auf den Zellstoffwechsel.
Durch im Übermaß vorhandenes Jod (bzw. von der überreizten Schilddrüse) permanent induziertes
Thyroxin bewirkt durch die ununterbrochene Reizung neuronaler Mechanismen u.a. eine “Überflutung” des Lernsystems. Da es sich nicht alles gleichzeitig merken kann, merkt es sich nichts oder weniger.
Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit sind die Folge
Die Sensibilisierung bewirkt darüber hinaus, dass später bereits alltägliche Thyroxin-Mengen verstärkte
Verhaltensreaktionen wie überhöhter Muskeltonus, erhöhter Pulsschlag, Lärmempfindlichkeit, Reizbar- keit, Nervosität und Schlafstörungen auslösen können.
Noradrenalhaltige Nervenzellen treten vor allem in einem kleinem Teil im Hirnstamm auf, das als “blauer
Kern” (Nucleus coeruleus) bekannt ist. Die Fortsätze dieser Nervenzellen sind stark verzweigt, und stehen unter anderem mit dem Hypothalamus, dem Kleinhirn und dem Vorderhirn in Verbindung. Das
Noradrenalin scheint an der Erhaltung des Wachzustandes und Körpertemperatur, am Belohnungs- system des Gehirns, am Träumen und an der Stimmungslage beteiligt zu sein.
Cholerische Wutanfälle, aggressives Verhalten und paranoide Tendenzen können Folge sein. Depressive
Verstimmungen mit Todessehnsucht (noch begünstigt durch die allgemein durch Joderkrankungen stark verschlechterten Lebensumstände) treten auch auf.
Ein weiterer Effekt ist die Freisetzung von Jod durch den im Wut- oder Erregungszustand stark erhöhten
Stoffwechsel. Jeder kennt wohl den Effekt, dass man, wenn man erst mal einen “toten Punkt” überwunden hat, z.B. beim Radfarhren oder Schwimmen, ab dann scheinbar ohne zu ermüden weiter machen kann.
Erst wenn man dann inne hält, merkt man, wie erschöpft man wirklich ist. Dieser Mechanismus ist ent- wicklungsgeschichtlich gesehen sehr nützlich, wenn es darum geht, bei der Jagd, im Krieg oder auf der
Flucht die letzten Reserven zu mobilisieren. Bei empfindlichen Personen mit überhöhter Jodkonzentration im Körper kann dies aber zur Berserkerei und Tobsucht führen.
Hyperaktivität bei Kindern
Selbst bei den Nahrungsmitteljodierung primär anvisierten Kinder und Jugendlichen, die ja eigentlich am
meisten profitieren sollten, werden insbesondere durch ->künstliche Kalium-Jodid-Verbindungen Symptome wie Nervosität, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Zappeligkeit oder Aggressivität
ausgelöst. Besonders der letzte Punkt tritt in der Berichterstattung immer deutlicher zu Tage, wenn von unmenschlichen Quälereien von Mitschülern oder gar regelrechten Massakern berichtet wird.
Jeder 10. Schüler zwischen 13 und 16 greift inzwischen zu Schlaf- und Beruhigungsmitteln. Auch der vermehrte ->Cannabis-Konsum von Jugendlichen kann in diesem Zusammenhang als eine Art Selbst-
medikation betrachtet werden.
Darüber hinaus kann eine Überhöhte Jodaufnahme in der Jugend den Grundstein für eine spätere Schilddrüsenerkrankung legen.
->
Jodverwertungsstörungen
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