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Viele Betroffene fragen sich, wie es sein kann, dass so viele Ärzte die Zwangsjodierung unterstützen bzw. zumindest die Risiken bewußt
verschweigen und Erkrankte über die eigentlichen Ursachen ihrer oft viele Jahre andauenden, teilweise unerträglichen Beschwerden anlügen, wo sie doch der Gesundheit und dem Leben ihrer Patienten verschrieben sind.
Um die Mentalität vieler Ärzte hier zu verstehen, muss man auf die deutsche Geschichte zurückblicken.
Euthanasie
Es waren durchweg Ärzte, die das Euthanasie-Programm der Nazis zur “Vernichtung unwerten Lebens” durchführten. Ich möchte in’s Gedächtnis
rufen, wobei es dabei ging:
- Kinder-Euthanasie in sogenannten “Kinder-Fachabteilungen” vor allem durch Hungerkost und tödliche Medikation
- “Vernichtung” kranker und behinderter Menschen in Konzentrationslagern
- Euthanasie von Menschen in “Vernichtungsanstalten”
Es waren Ärzte, die an den Rampen der Konzentrationslager über Leben und Tod der in den Zügen ankommenden Menschen entschieden.
Eugenik und Rassenhygiene
Die zwangsweise Sterilisation von gut 400 000 kranken und behinderten Frauen und Männern während des Nationalsozialismus und die Ermordung von gut 200 000
behinderten Menschen, um die ”Rasse” durch ”Ausmerzung” vermeindlich schlechten Erbgutes und “minderwertiger Bevölkerungsteile” ”aufzuarten” wurde von Ärzten
durchgeführt und überwacht.
Grundlagen der Rassenhygiene
- Gesellschaftsgeschehen beruht auf der darwinistischen Evolutions- und Selektionstheorie (Naturgesetz), d. h. sie basiert auf den Ideen des
Sozialdarwinismus (der Stärkste überlebt).
- Fortschritt der menschlichen Entwicklung erfolgt durch das Selektionsprinzip innerhalb der Gesellschaft.
- Idee der Züchtung von "Übermenschen".
- Verneinung des Individuums zu Gunsten der Volksgemeinschaft.
- Die Reinheit der Volksgemeinschaft stellt einen Wert dar, der u.a. durch die Volksgesundheit scheinbar "objektiv" messbar war.
Die Rassenhygiene konnte sich in ihrer Pseudowissenschaftlichkeit zwischen den Naturwissenschaften, der Soziologie, Geografie und Geschichte breit machen.
Prinzipien der Biologie wurden für die Gesellschaft (Sozialdarwinismus) und Wirtschaft angewendet (Manchester-Liberalismus).
In der Erinnerung an diese schwerwiegenden Verirrungen der Nazi-Medizin überwiegt der falsche Eindruck, diese seien vor allem unter dem
Anpassungsdruck des totalitären Systems zustande gekommen. Peinlicher ist eine andere, bis heute noch massenhaft verleugnete Wahrheit. Es war nämlich sogar eine Elite von medizinisch promovierten Forschern, die von
Anfang an als Ideengeber Hitler darin unterstützten, seine Ausmerzungsstrategie zu entwickeln, und die ihn später bei der Durchführung tatkräftig unterstützten. Als Hitler in der Festung Landsberg sein Buch
"Mein Kampf" verfasste, konnte er sich bereits auf Argumente des Standardwerkes "Menschliche Erblehre und Rassenhygiene" stützen, das die hochgeachteten ärztlichen Humangenetiker Baur, Fischer
und Lenz 1921 veröffentlicht hatten. Einer der drei, Prof. Eugen Fischer, zwischenzeitlich Rektor der Berliner Universität, begrüßte denn auch Hitler 1933 in einer großen Rede wie einen geistigen Gefährten und einen
berufenen Vollstrecker der eigenen (pseudo-)wissenschaftlichen Ratschläge.
Die wenigsten der verantwortlichen Ärzte wurden nach dem Krieg angeklagt und verurteilt. Die meisten rückten unbehelligt in ihre alten Positionen
auf, und bildeten die Grundlage für die Ausbildung der heute praktizierenden Ärzte.
Vor diesem Hintergrund überrascht die Willfährigkeit nicht, mit der deutsche Ärzte die hier stattfindende Zwangsjodierung unterstützen. Sie fügt
sich nahtlos an das nationalsozialistische Gedankengut an, in dem Kranke und Behinderte als minderwertig angesehen wurden.
Die Jodprophylaxe war ein Lieblingskind der nationalsozialistischen "Vorsorgemedizin" (nicht weil denen wirklich etwas am Wohl des
deutschen Volkes gelegen wäre, sondern weil Jod das Aggressionpotential und die Gewaltbereitschaft erhöht, und somit prima in die Kriegsvorbereitungen der Nazis passte), in der die Interessen des
"Volksganzen" denen des einzelnen rigide übergeordnet wurden. An dieser Grundhaltung hat sich nichts geändert, nur dass an die Stelle der nationalsozialistischen Ideologie ein men- schenverachtender
Wirtschaftsliberalismus getreten ist, in dem sich das Wohl des einzelnen den vermeintlich wirtschaftlichen Erfordernissen unterzuordnen hat.
Für mich ist der Umstand, dass ein kulturell so hochenwickeltes Volk wie die Deutschen die entsetzlichen Gräuel im Dritten Reich ausgeführt haben,
nur unter dem Aspekt einer kollektiven Jodvergiftung erklärlich.
Es jedoch leider Menschen, die im Dritten Reich nur den oberflächlichen Glanz und die Glorie
sehen, die damals geschickt von den Agitatoren verbreitet wurden, z.B. rührselige Heimatfilme, die den Menschen, Kindern und Jugendlichen vielleicht sogar die Heimeligkeit und Gemütlichkeit vermittelt haben, die in
der heutigen Zeit so sehr vermisst wird. Die deshalb die Verbrechen und vor allem die dahinter liegende Gesinnung nicht wahrhaben wollen.
In diesem Zusammenhang möchte ich auf sehr schlechte persönliche Erfahrungen verweisen, die ich mit solchen Menschen gemacht habe.
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